Osterhase und Osternest

Der Osterhase wird zum ersten Mal von dem Medizinprofessor „Georg Franck von Franckenau“ im Jahr 1682 in der Abhandlung „De ovis paschalibus – von Oster-Eyern“ erwähnt. Er schildert für Oberdeutschland, Pfalz, Elsass und angrenzende Gebiete sowie Westfalen den Brauch, dass der Osterhase die Eier in Gärten im Gras und Gesträuch versteckt, wo sie zur Freude und Belustigung der Erwachsenen von den Kindern gesucht werden. Dass der Osterhase die Eier verstecke, nennt er „eine Fabel, die man Simpeln und Kindern aufbindet„.

Glaube: „Es gilt weithin als unschädlich, kleineren Kindern zu vermitteln, der Hase bringe Eier und Süssigkeiten zum Osterfest. Nach Auffassung von Psychologen regt diese Illusion die Fantasie an und unterstütze die kognitive Entwicklung. Allerdings werden von uns kritische Fragen und Zweifel der Kinder unterstützt, so dass der Glaube an den Hasen auch durch den Austausch mit anderen Kindern schliesslich wie von selbst verschwindet.

 

Auszug – Quelle Wikipedia